Kultur, Kuchen und Politik
Kuchen, Kultur und Politik am 30.8. um 16 Uhr im Varia Vineta

Wir laden Sie ein zu einem gemütlichen Nachmittag mit Politik und Kultur. Bei Kaffee und Kuchen, Musik und einer Lesung, möchten wir Menschen zusammenbringen, miteinander ins Gespräch kommen und einen offenen Austausch mit den kandidierenden Politikerinnen und Politikern ermöglichen.

Berlin braucht eine starke Kulturszene – und Menschen in der Politik, die sich mit Überzeugung für sie einsetzen. Linda Vierecke und Arne Gröschel bringen beides mit: Sie engagieren sich politisch und sind selbst Kulturschaffende.

Wann?
Sonntag 30.8. um 16 Uhr
Wo?
Kieztheater Varia Vineta, Berliner Straße 54, 13189 Berlin

Bitte um Anmeldung an: mail@4ecke.berlin oder telefonisch unter 030 54892985

 
Versprochen. Gehalten. Zukunft gestalten.

Seit 2016 darf ich unseren Wahlkreis im Berliner Abgeordnetenhaus vertreten. Und ich finde: Gute Politik entsteht nicht am Schreibtisch, sondern im Austausch mit den Menschen vor Ort. Ob Fahrradstraße Hufelandstraße, Verbesserungen am S-Bahnhof Greifswalder Straße oder ganz konkrete Dinge im Alltag – vieles beginnt mit einem Hinweis aus der Nachbarschaft. Im Video zeige ich eine kleine Auswahl dessen, was wir in den vergangenen fünf Jahren gemeinsam erreicht haben. Und ich möchte diesen Weg weitergehen: zuhören, dranbleiben und anpacken - zuverlässig, engagiert und konsequent - für unseren Kiez und für ein lebenswertes Berlin.

 
Grill-Situation im Volkspark Friedrichshain bleibt außer Kontrolle

Bei einem Ortstermin im Juli hatte mir Bezirksstadträtin Annika Gerold zugesichert, die angesprochenen Probleme mit ins Bezirksamt zu nehmen und mir anschließend eine Rückmeldung zu geben. Einen Monat später herrscht trotz meiner Erinnerung weiterhin Funkstille.

Dabei zeigen die vergangenen Wochenenden, dass die Probleme keineswegs Einzelfälle sind: Es wird außerhalb der ausgewiesenen Flächen gegrillt, Regeln zu Grills und Gruppengrößen werden missachtet. Hinzu kommen private Feiern mit DJs und großen Musikanlagen, Müll, Wildpinkeln und falsch abgestellte Fahrzeuge.

Besonders deutlich wird die Situation durch eine Stellungnahme des Kiosk-Pächters. Er spricht von einer regelrechten Überlastung des Grillbereichs und erklärt, dass selbst das Zusammenspiel von Ordnungsamt, Polizei, Stadtreinigung, Parkläufern und Kioskpersonal nicht mehr ausreiche, um Ordnung und die Einhaltung der Regeln sicherzustellen.

Das ist ein alarmierendes Eingeständnis. Friedrichshain-Kreuzberg darf die Situation nicht aussitzen. Auch die Anwohnenden auf Pankower Seite haben Anspruch auf einen sauberen, sicheren und nutzbaren Park. Es muss verhindert werden, dass sie die Leidtragenden einer verfehlten Bezirkspolitik werden. Wie der Bezirk die Situation in den Griff bekommen will, bleibt er bislang schuldig.

 
Kehrbürger packen an – Grünfläche braucht Unterstützung

Die Kehrbürgergruppe „EinsteinsCleanTeam“ engagiert sich regelmäßig für einen sauberen Mühlenkiez. Bei ihrem Einsatz am 9. August sammelten zehn Ehrenamtliche 61 Kilogramm Restmüll sowie rund 30 Kilogramm Altglas und Altholz. Das ist ein großartiges Engagement des Teams und das ist nicht selbstverständlich. Hierfür herzlichen Dank.

Besonders viel Arbeit bereitete eine kleine Grünfläche zwischen der Pieskower Lounge und der Kita Sonnenblume, gegenüber der Paul-Lincke-Grundschule. Allein dort kamen in rund vier Stunden sieben volle Müllsäcke zusammen. Die Fläche ist stark verwildert. Totholz und dichter Bewuchs erschweren die Reinigung, Büsche und Bäume ragen bereits in den Gehweg. Die Kehrbürger wünschen sich deshalb Unterstützung durch das Grünflächenamt: Die Fläche sollte ausgedünnt, von Totholz befreit und zurückgeschnitten werden. Eine bessere Einsehbarkeit könnte zudem illegale Müllablagerungen erschweren. Ich unterstütze das Engagement der Kehrbürgergruppe. Deshalb habe ich mich an die Bezirksstadträtin gewandt und darum gebeten, dass sich das Grünflächenamt der Fläche annimmt und sie wieder regelmäßig pflegt.

 
Antonplatz bekommt zusätzliche Bänke

Die Unterschriftenaktion für mehr Sitzbänke im schattigen Bereich des Antonplatzes an der Bizetstraße war erfolgreich: Rund 150 Bürgerinnen und Bürger unterstützten die Initiative. Inzwischen hat der Bezirk zugesagt, zwei zusätzliche Sitzbänke an der Bizetstraße aufzustellen.

Hintergrund war, dass nach der Neugestaltung des Antonplatzes zwar neue Sitzgelegenheiten entstanden sind, schattige Plätze zum Ausruhen im östlichen Bereich aber fehlten. Gerade ältere Menschen hatten mich immer wieder auf dieses Problem aufmerksam gemacht.

Insbesondere Frau Sch. aus der Seniorenstiftung in der Gürtelstraße hat unermüdlich Unterschriften gesammelt und damit maßgeblich zum Erfolg der Initiative beigetragen. Ihr und auch dem Vorstand der Seniorenstiftung sowie Bezirksstadträtin Manuela Anders-Granitzki gilt mein herzlicher Dank. Der Erfolg zeigt, dass das Engagement aus der Nachbarschaft konkrete Verbesserungen bewirken kann. Nun gilt es, die Umsetzung im Blick zu behalten, damit die neuen Sitzbänke zeitnah aufgestellt werden.